30 Jahre Kinderrechtskonvention

Heute vor 30 Jahren, am 20. November 1989, wurde die UN-Kinderrechtskonvention  durch die Vollversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet. Die Mitgliedsstaaten einigten sich darauf Kinder  vor Gewalt zu schützen sowie das Recht auf Freizeit und  Bildung festzuschreiben. Die Realität sieht freilich oft anders aus. So ist es das erklärte Ziel von Organisationen und Verbänden wie etwa der AWO Weser-Ems, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern.

Welche Rechte haben Kinder?

Durch die Kinderrechtskonvention  haben sich welt- und deutschlandweit zahlreiche Verbesserungen ergeben, jedoch werden die Anliegen von Kindern bis heute nicht ausreichend berücksichtigt. Geklärt werden muss die Frage, welche Rechte Kinder eigentlich haben und wie diese transparent dargestellt werden sollen. In den Kitas, Spracheilkindergärten und -zentren sowie Krippen der AWO Weser-Ems finden daher in diesem Jahr zahlreiche Aktionen  statt, um Kinder und Eltern für Kinderrechte zu sensibilisieren.

UN Konvention zu Kinderrechten in leichter Sprache

Ein wichtiges Instrument zur Vermittlung der Kinderrechte ist dabei die UN-Konvention in leichter Sprache, die die AWO zur Verfügung stellt. „Gesetzestexte sind extrem kompliziert und selbst für Erwachsene nur schwer verständlich“, betont Angela Plümer, Prokuristin bei der AWO Weser-Ems für den Bereich Kinder, Jugend und Familie. „Die Broschüre schafft es ganz wunderbar, das Thema in Wort und Bild so darzustellen, dass es auch für die Kinder verständlich ist.“

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