Hilfen zur Arbeit bei der AWO Schwerin
Sie befinden sich hier: AWO Soziale Dienste gGmbH - Westmecklenburg > Suche > Einrichtungen


Volltextsuche:
 
 

Wir sind dabei!
Nebenan in Afrika - Ehrenamtsprojekt
Save me - eine Stadt sagt ja
FIB's Familien in Begleitung

Suche > Einrichtungen

ZORA - Rat für Opfer von Zwangsprostitution
Postfach: 110134
D-19001 Schwerin

0385/5213220
0385/5213220

ZORA@awo-schwerin.de

LeiterInnen/Verantwortliche:
*

 

Fachberatungsstelle für Opfer von Zwangsprostitution und Frauenhandel

Handy: 0174/920 75 61

 

Menschenhandel hat sich in Deutschland zu einem lukrativen Geschäft entwickelt, mit dem heute höhere Gewinne erzielt werden als mit illegalen Waffen- und Drogengeschäften, ohne wesentliche Investitionen dazu.

Menschenhändler nehmen ihren Opfern die grundlegenden Menschenrechte: sich frei bewegen, selbst über ihren Körper und ihrer Seele zu bestimmen, vor Gewalt und grausamer Behandlung geschützt zu sein und ihre Zukunft planen zu können. Zu 95 % findet der Handel mit Frauen statt und mündet meist in Zwangsprostitution.

Ziel von Zora ist es, dass in Mecklenburg- Vorpommern Frauen und Mädchen, die von Zwangsprostitution und Menschenhandel betroffen sind, die Möglichkeit von Beratung, Betreuung und Unterstützung erhalten.

 

Zielgruppe:

Zora richtet sich an Frauen und Mädchen die von Zwangsprostitution und Menschenhandel betroffen sind und sich:

-von selbst an die Beratungsstelle wenden

-von anderen Stellen vermittelt werden

-von der Polizei bei Razzien aufgegriffen werden

-sich in Abschiebehaft befinden

-im Entscheidungsprozess bzgl. Anzeige und/oder Zeuginnenaussage oder

-im Ermittlungs- und weiteren Strafverfahren befinden

 

ZORA

-Unterstützt Opfer bei der Suche nach einem lebenswerten Weg

-Sucht und fördert die Zusammenarbeit mit allen Einrichtungen , die sich mit   dem  Problem Menschenhandel auseinandersetzen

-Informiert die Öffentlichkeit über das Thema „Zwangsprostitution und Frauenhandel“

 

Zora bietet den Opfern

-unterstützende Hilfestellung bei der Findung therapeutischer Maßnahmen zur Überwindung der traumatischen Erfahrungen

-umfassende Unterrichtung über die Rechtsstellung der Frauen, bei aufenthaltsrechtlichen Fragenund im Verfahren in der Bundesrepublik

-Sicherung der existenziellen Grundbedürfnisse

-Unterstützung bei der Organisation medizinischer Hilfestellungen

-und Hilfestellung bei der Heimreise

 

Frauenhandel ist ein Verbrechen gegen die Menschenrechte und die Menschenwürde. Es ist wichtig, dass sich alle engagierten Kräfte zusammenschließen und ihre Anstrengungen bündeln im Kampf um die Würde der Frauen und gegen die Kriminalität.



AWO Landesverband Mecklenburg-Vorpommern